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DIW-Studie: Flüchtlinge ­verdienen weniger

Berlin. Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, hat geringere Verdienstchancen als Einheimische oder andere Migranten. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass Flüchtlinge auch Jahre nach ihrer Ankunft noch weniger verdienen als Menschen, die als Arbeitsmigranten, Aussiedler oder Familienangehörige nach Deutschland gekommen sind.

Nach der Untersuchung, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, verdienten Flüchtlinge im Jahr 2013 – also vor Einführung des Mindestlohns – durchschnittlich 11,80 Euro pro Stunde. Für alle anderen Migranten ermittelten die Forscher einen Bruttostundenlohn von 14,80 Euro. Deutsche ohne Migrationsgeschichte verdienten im Schnitt 16,60 Euro pro Stunde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2016, Seite 2, Inland

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