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Waffenstillstand auf den Philippinen

Oslo. Die philippinische Regierung und die kommunistischen Rebellen haben sich bei ihren Friedensgesprächen in Oslo auf einen unbefristeten Waffenstillstand verständigt. Die Vereinbarung enthalte einen Zeitplan für Gespräche über politische, wirtschaftliche und verfassungsrechtliche Reformen, sagte José María Sison, der im Exil in den Niederlanden lebende Gründer der illegalen Kommunistischen Partei. Beide Seiten hatten bereits im Vorfeld der Verhandlungen eine Waffenruhe ausgerufen.

Die letzten Gespräche zur Beendigung eines der ältesten Konflikte Asiens waren 2013 ergebnislos abgebrochen worden. Am Montag startete in der norwegischen Hauptstadt eine neue Verhandlungsrunde zwischen der Regierung und der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2016, Seite 1, Ausland

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