Zum Inhalt der Seite

Theater des Jahres

Zwei Berliner Bühnen, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und das Maxim Gorki Theater, sind gleichauf zum »Theater das Jahres« gewählt worden. In der traditionellen Umfrage der Zeitschrift Theater heute gaben jeweils sechs von insgesamt 43 Kritikern den beiden recht unterschiedlichen Häusern ihre Stimme. Zur Darstellerin des Jahres wurde in der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage die 44jährige Burgschauspielerin Caroline Peters für ihre Rolle als Ella Rentheim in »John Gabriel Borkman« gewählt. Diese Ibsen-Interpretation unter der Regie von Simon Stone wurde auch Inszenierung des Jahres. Als bester Schauspieler setzte sich Edgar Selge mit seinem Monolog »Unterwerfung« nach Michel Houellebecq am Hamburger Schauspielhaus durch. Zum Nachwuchsregisseur des Jahres kürten die Kritiker den türkischstämmigen Berliner Ersan Mondtag mit seinem multimedialen, stummen Kammerspiel »Tyrannis«, das als Produktion des Staatstheaters Kassel beim Berliner Theatertreffen Aufsehen erregt hatte. Yael Ronens Nahost-Parabel »The Situation« (Gorki-Theater) überzeugte als Stück des Jahres. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!