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Schweiz: Gewerkschaft fürchtet um Gesundheit

Bern. Der Schweizer Gewerkschaftsbund fürchtet, dass der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz abgebaut wird. Am Donnerstag kritisierte der SGB, die Kommission Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (in etwa vergleichbar mit dem Bundesrat) habe am Vortag entsprechende parlamentarische Initiativen von Konrad Graber (CVP) und Karin Keller-Sutter (FDP) angenommen. Demnach sollen mit beiden Vorstößen »weitgehende Ausnahmen von der Arbeitszeiterfassung« und der »Abbau von Schutzmechanismen im Arbeitsgesetz« erreicht werden. So ist vorgesehen, »leitende Arbeitnehmer« sowie »Fachspezialisten« von der Arbeitszeiterfassung auszunehmen. Der Gewerkschaftsbund bewertet dies als »Generalangriff auf jegliche gesetzliche Regelung zum Schutz der Arbeitnehmenden und ihrer – vor allem psychischen – Gesundheit«. Er befürchtet Überarbeitung, zunehmende Nacht- und Sonntagsarbeit und dadurch mehr Stress. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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