-
23.08.2016
- → Ausland
Angeklagter bedauert Zerstörung in Mali
Den Haag. Zum Auftakt des Prozesses wegen der Zerstörung von Welterbestätten im malischen Timbuktu hat sich ein angeklagtes Mitglied der islamistischen Gruppe Ansar Dine, Ahmad Al-Faqi Al-Mahdi, vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag schuldig bekannt. Al-Mahdi sagte am Montag nach Verlesung der Anklage, »mit Bedauern« bekenne er sich schuldig. Zugleich entschuldigte er sich beim malischen Volk für die Zerstörungen. Ihm wird die Zerstörung von neun Mausoleen und eines Teils der Sidi-Yahia- Moschee in der Wüstenstadt vorgeworfen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!