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Royal Bank of Scotland erwägt Umzug

Edinburgh. Die in Edinburgh ansässige Royal Bank of Scotland (RBS) zieht im Fall einer Abspaltung Schottlands von Großbritannien die Verlagerung ihrer Konzernzentrale in Erwägung. Das Geldhaus wäre für die schottische Wirtschaft allein schlicht zu groß, sagte Institutschef Ross McEwen in einem Interview der BBC. Die RBS hatte bereits vor zwei Jahren angekündigt, bei einer schottischen Unabhängigkeit nach London umziehen zu wollen. Weil die Schotten im Juni anders als die Mehrheit der Briten gegen einen EU-Ausstieg gestimmt haben, ist die Debatte über die Abspaltung der Region wieder aufgeflammt.

Wie schon bei den ersten Überlegungen für einen RBS-Umzug betonte Chef McEwen nun, es gehe vor allem um die Ansiedlung des juristischen Hauptsitzes. Deshalb sei in Schottland kein Arbeitsplatzabbau im großen Stil zu befürchten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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