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Vorerst keine EU-Strafen gegen Portugal und Spanien

Brüssel. Die Finanzminister der Europäischen Union sind dem Vorschlag der EU-Kommission gefolgt, gegen Spanien und Portugal trotz überhöhter Haushaltsdefizite vorerst keine Strafzahlungen zu verhängen. Das teilte der Europäische Rat am Dienstag mit. Den beiden Ländern wurden neue Fristen gesetzt, um die von der EU als »Fehlentwicklungen« bezeichnete Haushaltspolitik zu korrigieren. Portugal soll nunmehr sein Defizit bis Ende dieses Jahres unter die Dreiprozentmarke senken – eine Fristverlängerung von einem Jahr. Spanien wird dafür bis 2018 Zeit gegeben – eine Verlängerung von zwei Jahren. Beide Länder sollen konkrete Pläne zur Erreichung dieses Ziels bis zum 15. Oktober vorstellen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2016, Seite 1, Ausland

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