Zum Inhalt der Seite

In der Blase

Der Überwachungsstaat muss noch enger werden: Seit Freitag übernachten Architektur-Studenten in Bochum abwechselnd in einer selbstgebauten Kunststoff-Wohnblase namens »Bloon«. Eingeklemmt zwischen zwei Hauswänden steht die transparente Wohnblase auf einer Telefonzelle, die als Badezimmer und Eingang dient. Damit wollen sie studentisches Wohnen »neu denken«, nachdem sie in einer Befragung von 277 Kommilitonen deren Wohnvorlieben ermittelt haben. Demnach können viele auf eine Küche verzichten und halten das Bett für den wichtigsten Ort ihres Zimmers. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!