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Ermittlungen zur Unister-Pleite

Dresden. Im Zusammenhang mit dem Tod von Unister-Chef Thomas Wagner ermittelt die sächsische Generalstaatsanwaltschaft wegen Betrugs- und Untreueverdachts. Außerdem werde ein Anfangsverdacht wegen Insolvenzverschleppung geprüft, teilte die Behörde am Freitag in Dresden mit. Nachdem Wagner vergangene Woche bei einem Flugzeugabsturz in Slowenien ums Leben gekommen war, hatte die Unister Holding GmbH am Montag Insolvenz angemeldet.

Unister betreibt über 40 Internetportale – darunter fluege.de und ab-in-den-urlaub.de. Die Staatsanwaltschaft geht auch dem Verdacht nach, dass Wagner kurz vor seinem Tod in Italien Opfer eines gigantischen Betruges geworden sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2016, Seite 2, Inland

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