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Bahn AG verscherbelt rollendes Material

Berlin. Die Deutsche Bahn AG stößt bei ihrer Suche nach neuen Geldquellen auf Probleme. Der Verkauf von rund 200 Güterlokomotiven an den japanischen Toshiba-Konzern stehe auf der Kippe, sagte ein mit den Verhandlungen Vertrauter am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Als Grund wurde »Probleme mit Banken« genannt. Die 200 Lokomotiven sollten Bahn-Kreisen zufolge für 70 Millionen Euro verkauft und dann teilweise zurückgeleast werden. Damit wollte die schwer angeschlagene Gütersparte »DB Cargo« Geld in die Kasse bekommen.

Unternehmenskreisen zufolge wird bei der Bahn statt dessen nun erwogen, ein Verleihgeschäft mit den rund 70.000 Güterwaggons aufzuziehen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2016, Seite 2, Inland

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