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Schwimmen: Tropfen und Medaillen

Köln. Die zweimalige Schwimmolympiasiegerin Britta Steffen glaubt an ein besseres Abschneiden der deutschen Schwimmer bei Olympia als vor vier Jahren. »Schlimmer als 2012 kann es ja nicht mehr werden. Aber es wird schwer, die Leistungsdichte in der Welt ist enorm«, sagte die 32jährige Sport-Bild. Bei den letzten Olympischen Spielen in London war der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) im Becken ohne Medaille geblieben. Steffen sieht »drei Medaillenchancen: Für Marco Koch über 200 Meter Brust, Paul Biedermann über 200 Meter Freistil und Franziska Hentke über 200 Meter Schmetterling«. Besonders Koch hat es ihr angetan: »Er hat keine Angst vor Schmerzen, kann sich in Rage schwimmen. Marco sieht ein wenig aus wie ein Pinguin, hat diese Tropfenform. Seine Gleitphasen im Wasser sind unbeschreiblich.« Auch ihrem ehemaligen Lebensgefährten Biedermann traut sie einiges zu. »Ich wünsche ihm in Rio eine Medaille zum Abschluss seiner Laufbahn, sehr sogar. Das kann klappen, wird aber sauschwer«. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2016, Seite 16, Sport

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