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Chinesische ­Beteiligungen in Europa

Frankfurt am Main. In der ersten Hälfte des Jahres haben chinesische Investoren angekündigt, Firmen im Wert von 65,2 Milliarden Euro in der EU übernehmen zu wollen, wie aus einer am Donnerstag vorgestellten Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young hervorgeht. Darunter seien 37 Firmen in Deutschland, 23 in Frankreich und 20 in Großbritannien. Die Summe, die in der BRD investiert werden soll, würde demnach sprunghaft auf 9,7 Milliarden Euro steigen, nach 474 Millionen Euro im gesamten Vorjahr. 4,2 Milliarden Euro entfallen allein auf die geplante Übernahme des Maschinenbauers Kuka durch den China-Konzern Midea. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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