Zum Inhalt der Seite

Keine Gespräche zu ­politischem Übergang

Damaskus. Russland hat mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad nach dessen Angaben niemals über einen »politischen Übergang« in dem Bürgerkriegsland gesprochen. »Nur das syrische Volk entscheidet, wer Präsident ist, wann er kommt und wann er geht«, sagte Assad in einem Fernsehinterview, das der US-Sender NBC am Donnerstag veröffentlichte. Die Russen hätten das Thema nie angesprochen. Zugleich lobte Assad Russlands Einsatz im Kampf gegen Terrormilizen in Syrien. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!