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Rassistischer Mord in Italien

Rom. Ein Flüchtling aus Nigeria ist bei einem rassistischen Überfall in Italien auf offener Straße getötet worden. Der 36jährige sei am Dienstag in der Kleinstadt Paolo Calcinora bei einem Spaziergang mit seiner Freundin von einem Fußballfan angepöbelt und dann brutal auf den Kopf geschlagen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Agi. Der Nigerianer sei bewusstlos zu Boden gegangen und am Mittwoch im Krankenhaus gestorben, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Emmanuel Chidi und seine Freundin waren zusammen aus Nigeria geflohen und mit einem Boot über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Kurz nach der gefährlichen Überfahrt verlor die junge Frau ihr Baby. Seit acht Monaten lebten die beiden nun in Fermo in den mittelitalienischen Marken, untergebracht waren sie zuletzt in einem Heim der Caritas. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2016, Seite 1, Ausland

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