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Historiker Dietrich Eichholtz ist tot

Berlin. Der Historiker und jW-Autor Dietrich Eichholtz ist tot. Das erfuhr jW am Montag. Wie seine Familie mitteilte, starb er nach langer schwerer Krankheit bereits am 21. Juni. Eichholtz wurde 1930 in Danzig geboren, studierte von 1950 bis 1954 Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin und arbeitete danach u. a. an der Akademie der Wissenschaften der DDR, an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und an der Technischen Universität Berlin. Sein fünfbändiges Werk »Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939–1945« (1969 bis 1996) gilt als Standardwerk. 2002 legte es der Münchner Saur-Verlag neu auf. Bis zuletzt publizierte Eichholtz über Faschismus, den »Generalplan Ost« und die Bagdadbahn. Eine ausführliche Würdigung folgt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2016, Seite 2, Inland

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