Zum Inhalt der Seite

EM: Nonsens-Gene

Paris. Stürmerlegende Eric Cantona (Foto) hat in seiner EM-Videokolumne als »selbsternannter Fußballchef« mit Rauschebart und offenem Hemd erklärt: »Ich habe herausgefunden, dass ich wohl einen Sohn in Deutschland habe ... ja, Mario Götze!« Dann zitierte Cantona dessen Satz: »Mal ist man der Hund, mal der Baum.« Er liebe diese Art von »philosophischem Nonsens«, »das sind meine Gene«. Allerdings hätten seine Möwen »niemals jemanden angepinkelt«. Hintergrund: Für seinen legendären Kung-Fu-Tritt gegen einen Fan rechtfertigte sich Cantona einst mit den Worten: »Die Möwen folgen dem Fischkutter, weil sie glauben, dass die Sardinen wieder ins Wasser geworfen werden.« Was er damit meinte, ist unklar; der Spruch begründete aber seinen Ruf als Fußballphilosoph. (sid/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2016, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!