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BfV nutzt Software zur Gesichtserkennung

Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nutzt Systeme zur automatischen Gesichtserkennung zum Aufspüren mutmaßlicher Extremisten und ausländischer Spione. Die Software werde »in Analyseanwendungen mit dem Ziel der Personenidentifizierung« eingesetzt, zitiert Der Spiegel aus einer als vertraulich eingestuften Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken. Mit Hilfe dieser Systeme versuche der deutsche Inlandsgeheimdienst, Personen auf Fotos, in Überwachungsvideos und in Filmen aus sozialen Netzwerken zu erkennen, etwa in Propagandavideos der Terrormiliz »Islamischer Staat«. Wo genau und wie erfolgreich der Verfassungsschutz die Programme einsetze, sei unklar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2016, Seite 4, Inland

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