Zum Inhalt der Seite

Gefechte im iranischen Kurdistan

Teheran. Bei Gefechten in den von Kurden bewohnten Gebieten im Nordwesten des Irans haben die Revolutionsgarden laut einem Medienbericht fünf »bewaffnete Rebellen« getötet. Sie seien am Freitag in der Region Mahabad nahe der Grenze zur autonomen irakischen Kurdenregion getötet worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Samstag abend.

Auch in der iranischen Provinz Kurdistan sind seit langem bewaffnete Gruppen aktiv, die für eine Abspaltung von der Islamischen Republik kämpfen. Erst am 16. Juni hatten die Revolutionsgarden den Tod von zwölf »Terroristen« und drei eigenen Soldaten bei Gefechten nahe Oschnawie gemeldet. Wenige Tage zuvor waren bei einem ähnlichen Vorfall in der Region fünf Rebellen getötet worden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!