Zum Inhalt der Seite

ZickZack-Prinzip in Freiburg

Alfred Hilsberg wollte linke Filme unter die Leute bringen, eine linke Bild gründen und sich nicht der RAF anschließen. Statt dessen hat er Punk nach Deutschland gebracht und 1980 die Plattenfirma ZickZack gegründet, die bis heute existiert, um den politischen wie kulturellen Mainstream anzugreifen. Über sein Zickzackleben hat jW-Feuilletonchef Christof Meueler die Biographie »Das ZickZack-Prinzip« geschrieben, die im Frühjahr bei Heyne erschienen ist. »Das Buch ist eine faszinierende Reise durch mehrere Jahrzehnte Politik, Kunst, Alltags- und Sozialgeschichte der BRD« (Lower Class Magazine), »legendär geradezu« (Culturmag).

Am heutigen Samstag liest und diskutiert Meueler »Das ZickZack-Prinzip« in Freiburg im Swamp mit der Musikerin und Theatermacherin Bernadette La Hengst, die früher in Hilsbergs Büro gearbeitet hat. Sie wird auch ein paar ZickZack-Hits live interpretieren. (jW)

4.6., 20 Uhr, Swamp, Talstr. 90, Freiburg

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!