-
04.06.2016
- → Ausland
Israel lehnt französische Friedensinitiative ab
Paris. Am Freitag haben sich 29 Vertreter von Staaten und internationalen Organisationen in Paris getroffen, um über eine französische Friedensinitiative für den Nahostkonflikt zu beraten. Diese soll den Weg für neue Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern ebnen. Beide Parteien waren nicht nach Paris eingeladen worden. Unter den Teilnehmern waren Abgesandte aller Vetomächte des UN-Sicherheitsrats, der Arabischen Liga und der Bundesrepublik Deutschland. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die französische Initiative als kontraproduktiv abgelehnt. Die Palästinenser unterstützen sie hingegen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!