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Altar in 3 D

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat ein virtuelles 3-D-Modell des Pergamonaltars präsentiert, der bis 2019 wegen Renovierungsarbeiten nicht zu besichtigen ist. Vor der Teilschließung des Pergamonmuseums war das hellenistische Meisterwerk mit einem Laserscanner erfasst worden. Auf dieser Grundlage entstand das Modell. Federführend war das in Darmstadt und Rostock ansässige Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung. Nach Angaben des Projektleiters Pedro Santos wurde das Modell aus 580 Millionen Dreiecken zusammengesetzt. In hochauflösenden Bildern soll es demnächst in einer Ausstellung im Hof des Pergamonmuseums gezeigt werden. Ein erster Eindruck ist auf der Homepage des Museums möglich. (dpa/jW)

3d.smb.museum

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2016, Seite 11, Feuilleton

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