Zum Inhalt der Seite

Erneut weniger Flüchtlinge registriert

Berlin. Die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge ist weiter rückläufig: Im April wurden nur noch 15.941 dieser Menschen erfasst, wie das Bundesinnenministerium am Montag in Berlin mitteilte. Dies entsprach einem Rückgang um ein knappes Viertel gegenüber dem Vormonat März. In diesem waren noch 20.608 sogenannte Neuzugänge registriert worden.

Die größte Gruppe stellten im April erneut die Syrer mit 2.724, gefolgt von den Afghanen mit 2.063 Flüchtlingen. Registriert wurden zudem 1.853 Menschen aus dem Irak und 1.016 aus dem Iran. Aus Russland kamen 915 Flüchtlinge. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!