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Sehr eigene Diktion

Der mit 40.000 Euro dotierte Oskar-Pastior-Preis 2016 geht an den österreichischen Maler und Schriftsteller Anselm Glück. »Der experimentellen und konkreten Kunst verpflichtet«, wiesen seine Werke »eine sehr eigene, unverwechselbare Diktion« auf«, hieß es zur Begründung. Nach Oswald Egger (2010) und Marcel Beyer (2014) ist Glück der dritte Preisträger. Die Verleihung erfolgt am 1. Juli im Literaturhaus Berlin, wo die nach dem Dichter Oskar Pastior (1927–2006) benannte Stiftung sitzt. Die Auszeichnung würdigt Autoren, deren Werk in der Tradition der Wiener Gruppe, des Bielefelder Kolloquiums Neue Poesie und der Schriftstellergruppe Oulipo steht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2016, Seite 11, Feuilleton

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