-
02.05.2016
- → Feuilleton
Sehr eigene Diktion
Der mit 40.000 Euro dotierte Oskar-Pastior-Preis 2016 geht an den österreichischen Maler und Schriftsteller Anselm Glück. »Der experimentellen und konkreten Kunst verpflichtet«, wiesen seine Werke »eine sehr eigene, unverwechselbare Diktion« auf«, hieß es zur Begründung. Nach Oswald Egger (2010) und Marcel Beyer (2014) ist Glück der dritte Preisträger. Die Verleihung erfolgt am 1. Juli im Literaturhaus Berlin, wo die nach dem Dichter Oskar Pastior (1927–2006) benannte Stiftung sitzt. Die Auszeichnung würdigt Autoren, deren Werk in der Tradition der Wiener Gruppe, des Bielefelder Kolloquiums Neue Poesie und der Schriftstellergruppe Oulipo steht. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
