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Harriet Tubman auf neuer 20-Dollar-Note

Washington. Zum ersten Mal in der Geschichte der USA soll das Porträt einer schwarzen Frau einen Geldschein zieren. Auf der 20-Dollar-Note wird künftig das Gesicht von Harriet Tubman zu sehen sein, wie das Finanzministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Harriet Tubman floh aus der Sklaverei und half ab 1850 Hunderten anderen Menschen bei ihrer Flucht nach Kanada (Victor Grossman schrieb über sie anlässlich ihres 100. Todestages auf der jW-Feminismusseite am 15.3.2013).

Nun ist die Kämpferin gegen die Unterdrückung der Afroamerikaner also »eingemeindet«. »Das Leben von Harriet Tubman ist eine der großen amerikanischen Geschichten«, sagte Finanzminister Jacob J. Lew. Derzeit ist auf der Note ein Bild des siebten Präsidenten der USA, Andrew Jackson, zu sehen. Jackson (1829–1837) gilt als Unterdrücker der nordamerikanischen Ureinwohner. Sein Porträt wird künftig aber weiter auf der Rückseite des Scheines zu sehen sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2016, Seite 15, Feminismus

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