-
21.04.2016
- → Inland
Warnstreiks werden ausgeweitet
Berlin. Eine Woche vor der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen erhöhen die Gewerkschaften ihren Druck. Am gestrigen Mittwoch demonstrierten nach Angaben des DBB Beamtenbunds in Berlin rund 800 Beschäftigte, darunter viele Bundesbeamte, gegen das bisherige Angebot. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte alleine in Bayern 5.000 Mitglieder zu Warnstreiks aufgerufen. In vielen Städten Ostdeutschlands standen Busse und Bahnen still. Für den heutigen Donnerstag kündigte ver.di bundesweite Warnstreiks an Kliniken an.
Ver.di fordert für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen unter anderem sechs Prozent mehr Geld. Die Gegenseite hatte drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre geboten, was die Gewerkschaften aber mit dem Argument ablehnten, unter dem Strich seien es weniger als zwei Prozent. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 28. April angesetzt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!