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Integrationsbeauftragte gegen Pegida

Dresden. Rund 200 Integrationsbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen sind am Montag abend in Dresden gegen die islam- und asylrechtsfeindliche Pegida-Bewegung auf die Straße gegangen. Sie reihten sich am Rande ihrer Bundeskonferenz in die wöchentliche Demonstration von Gepida ein. Die Abkürzung steht für »Genervte Einwohner protestieren gegen Intoleranz Dresdner Außenseiter«. Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) rief den Demonstranten auf dem Theaterplatz zu: »Helfen Sie uns mit, dass Deutschland ein Land bleibt, wo Menschen, die in Not sind, willkommen sind.« Die Teilnehmer legten eine Gedenkminute für die Schutzsuchenden ein, die in den letzten Tagen auf der Flucht über das Mittelmeer ertrunken sind. Parallel hatten sich die Pegida-Anhänger auf dem Altmarkt versammelt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2016, Seite 15, Antifaschismus

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