-
19.04.2016
- → Feuilleton
Gedenkort für Weimar
Ein Jahr nach der Zerstörung der historischen Viehauktionshalle in Weimar »geht es voran« mit der Umwidmung des Geländes in einen Gedenkort, erklärte Stadtsprecher Ralf Finke. Die von den Nazis als Sammelort für Juden zum Transport in die Vernichtungslager genutzte Halle war in der Nacht zum 22. April 2015 mutmaßlich von drei jungen Männern bis auf die Grundmauern niedergebrannt worden. Im Mai oder Juni soll ein Wettbewerb für einen Gedenkort ausgeschrieben werden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!