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Gewerkschaften machen mehr Druck

Berlin. Mit Warnstreiks im Nahverkehr und anderen sensiblen Bereichen erhöhen die Gewerkschaften den Druck im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes. Nach ihrem »Nein« zu einem Lohnangebot von Bund und Kommunen setzen ver.di und der Beamtenbund DBB die Auseinandersetzung in den kommenden Tagen auf der Straße fort. In Baden-Württemberg etwa startet ver.di am heutigen Dienstag Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr von Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden.

Die Gewerkschaften hatten ein Angebot von Bund und Kommunen für die rund zwei Millionen Beschäftigten abgelehnt. Die Arbeitgeber hatten es auf drei Prozent in zwei Jahren beziffert, ver.di kam aber beim Nachrechnen auf faktisch weniger als zwei Prozent. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent für ein Jahr. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2016, Seite 1, Inland

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