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Mehr Soldaten mit Psychostörung

Berlin. Die Zahl der Bundeswehr-Soldaten, die nach einem Auslandseinsatz wegen posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) behandelt werden, nimmt zu. Die Zahl der PTBS-Patienten aus den Reihen der Bundeswehr stieg 2015 im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 235 an. »Wir führen das auf die verbesserte Sensibilisierung der Soldaten für das Problem und auf unsere Kampagne für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen zurück«, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag. Die Rheinische Post hatte unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken berichtet, die Soldaten müssten im Durchschnitt drei bis sechs Monate auf die Behandlung warten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2016, Seite 4, Inland

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