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Flucht vor Gewalt in Mittelamerika

Genf. Die Kriminalität veranlasst in Mittelamerika viele Menschen zur Flucht. Das UN- Flüchtlingshilfswerk UNHCR verzeichnet die höchste Anzahl Schutzsuchender seit den 1980er Jahren. In Mexiko hätten im vergangenen Jahr fast 3.500 Menschen, meist aus den Ländern mit hohen Mord- und Totschlagraten wie El Salvador, Honduras und Guatemala, um Asyl gebeten, sagte UNHCR-Sprecher Adrian Edwards am Dienstag in Genf. Auch Costa Rica, Panama, Nicaragua und Belize verzeichneten einen deutlichen Anstieg der Asylzahlen. »Wir sind besonders besorgt über die wachsende Zahl von unbegleiteten Kindern und von Frauen, die aus Angst vor sexueller Gewalt oder vor einer Zwangsrekrutierung für Verbrecherbanden fliehen«, so Edwards weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.04.2016, Seite 7, Ausland

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