-
04.04.2016
- → Feuilleton
UNESCO eurozentristisch
Die deutsche UNESCO-Kommission hat ein Ungleichgewicht der Welterbestätten beklagt. Es gebe proportional mehr Welterbestätten in Europa als im Rest der Welt und unter denselben auch überdurchschnittlich viele historische Stadtzentren und christliche Baudenkmäler, sagte Katja Römer von der UNESCO-Kommission gegenüber dpa. »Statt die Vielfalt der Kulturen und ihrer Ausdrucksformen weltweit zu repräsentieren, spiegelt die Liste sowohl in der geographischen Verbreitung als auch im Hinblick auf die vertretenen Typen eher unsere westliche Kultur wider.« Die UNESCO versuche daher die Neueinträge aus bereits gut repräsentierten Staaten zu begrenzen. Heute findet in Regensburg die Jahrestagung der deutschen Welterbestätten statt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!