Zum Inhalt der Seite

Japans Industrie mit Problemen

Tokio. Erneuter Rückschlag für die japanische Wirtschaft: Im Februar ist die Industrieproduktion im Vergleich zum Vormonat um 6,2 Prozent gesunken, wie die Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte. Damit schrumpfte sie so stark wie seit der Atomkraftwerkskatastrophe von Fukushima im März 2011 nicht mehr. Im Januar hatte die Industrieproduktion noch um 3,7 Prozent zugelegt.

Japans Ökonomie kommt seit Jahrzehnten nicht in Schwung. Auch die auf extremer Geldvermehrung und »Negativzinsen« basierenden Rezepte von Premier Shinzo Abe (»Abenomics«) brachten in den zurückliegenden Jahren keine Besserung, sondern verschärften die Lage. Zuletzt war auch das Bruttoinlandsprodukt des Landes wieder geschrumpft. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!