-
31.03.2016
- → Kapital & Arbeit
Handelsriese Metro spaltet sich auf
Düsseldorf. Der Handelsriese Metro will sich aufspalten. Mit dem Schnitt sollen zwei unabhängige, börsennotierte Geschäftseinheiten entstehen, teilte der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mit. Eine neue Gesellschaft soll das Großhandels- und Lebensmittelgeschäft um die »Cash and Carry«-Märkte und die Real-Supermärkte umfassen. Bei der heutigen Metro soll Europas größte Elektronikhandelskette Media-Saturn verbleiben. Letztere sorgte dank des kämpferischen Minderheitsgesellschafters Erich Kellerhals in der Vergangenheit regelmäßig für Probleme im Konzern.
Koch soll Chef des neuen Lebensmittelkonzerns werden – und damit die »Problemsparte« Media-Saturn nicht mehr verantworten. Bis Mitte 2017 soll die Aufspaltung über die Bühne gehen. Die Spekulanten begrüßten die Teilungspläne mit einem Kursfeuerwerk an der Börse: Metro-Aktien legten zu Handelsbeginn um knapp acht Prozent auf 26,48 Euro zu und waren damit größter Gewinner im Nebenwerteindex M-Dax. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!