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Fußball: Keine Weltmeister

Frankfurt am Main. Kicker Mesut Özil darf sich bei Olympia nicht vordrängeln. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro will der U-21-Nationaltrainer keine Treter der regulären Nationalmannschaft dabei haben. »Ich fände es den jungen Spielern, die die Qualifikation nach Rio erst erreicht haben, gegenüber nicht fair, wenn sie nicht die Belohnung erhalten würden«, so Coach Horst Hrubesch. Die BRD-Junioren hatten mit dem Halbfinaleinzug bei der EM in Tschechien 2015 erstmals seit 1988 wieder eine Olympia-Teilnahme ermöglicht. Daraufhin hatte sich Mesut Özil zu Wort gemeldet: »Ich will gerne bei Olympia dabei sein, es wäre sicher ein Höhepunkt meiner Karriere.« Maximal drei Spieler über 23 dürfen in Rio im Kader stehen. »Wir hatten dieses große Ziel vor Augen und haben das gemeinsam geschafft, jetzt jemand anderen mitzunehmen wäre unglaubwürdig«, entgegnete Hrubesch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2016, Seite 16, Sport

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