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Bundesbank holt Goldreserven zurück

Berlin. Die Bundesbank holt immer mehr Goldbestände aus dem Ausland in die eigenen Tresore zurück. »Wir sind gut im Zeitplan«, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgabe) laut Vorabbericht. »Seitdem wir das neue Lagerstättenkonzept beschlossen haben, wurden 366 Tonnen Gold im Wert von rund 11,5 Milliarden Euro nach Frankfurt transportiert«, erläuterte er. Damit lägen dort nun etwas mehr als 1.400 Tonnen bzw. 41,5 Prozent der Bestände. Ende 2020 soll die Hälfte des Goldes in Frankfurt am Main lagern, die andere Hälfte in New York und London.

Nach Bundesbankangaben besitzt Deutschland mit annähernd 3.400 Tonnen nach den USA den zweitgrößten Goldschatz der Welt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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