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Tod eines Pianisten

Die britische Keyboard-Legende Keith Emerson, Mitbegründer des Rocktrios Emerson, Lake and Palmer, ist tot. Wie die Band am Freitag auf ihrer offiziellen Facebook-Seite mitteilte, starb der Musiker in der Nacht zum Freitag in seinem Haus im kalifornischen Santa Monica. Emerson wurde 71 Jahre alt. Zur Todesursache gab es zunächst keine Angaben. Emersons Bandkollege, der Schlagzeuger Carl Palmer, trauere laut seiner Homepage um »ein zartes Gemüt, dessen Liebe zur Musik und Leidenschaft für die Performance als Keyboard-Spieler noch viele Jahre unerreicht bleiben werden«. Emerson sei ein »Pionier und Wegbereiter« in Rock, Klassik und Jazz gewesen. Gleichwohl war das Mühen um Bombast, Barock und Geniekult der 1970 gegründeten Formation Emerson, Lake and Palmer, zu der auch der Gitarrist Greg Lake gehörte, ein Mitauslöser der Punkbewegung ab 1973/74 in New York City, die auf solche Musik mit einer Extraportion Primitivismus reagierte. Emerson war 1944 in der nordenglischen Kleinstadt Todmorden zur Welt gekommen, wuchs an der südenglischen Küste auf und zog noch als Teenager nach London. Klavier spielte er bereits als Kind, und er blieb in seinem Schaffen stets von klassischen Komponisten beeinflusst. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2016, Seite 10, Feuilleton

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