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Vorwurf der Panikmache durch Glyphosatstudie

Berlin. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Umweltverbänden und Grünen-Politikern die Verbreitung beängstigender Falschinformationen über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat vorgeworfen. »Das Gerede von der angeblich glyphosatverseuchten Muttermilch ist Panikmache«, sagte BfR-Präsident Andreas Hensel dem Spiegel. Obwohl Glyphosat seit mehr als 40 Jahren in der Landwirtschaft eingesetzt werde, gebe es keinen Hinweis auf schädliche Nebenwirkungen. Hensel erklärte, dass die tödliche Dosis von Glyphosat ähnlich sei wie die von Kochsalz. Vor etwa einer Woche hatte die Bürgerinitiative »Landwende« in der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie präsentiert, nach der fast jeder Deutsche Glyphosat-Rückstände im Urin hat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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