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VW-Verfahren: Erst 2017 Anklage-Entscheidung

Berlin. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wird die Ermittlungen zu den Abgasmanipulationen bei Volkswagen voraussichtlich erst im kommenden Jahr abschließen. Er halte es für »sehr unwahrscheinlich«, dass in diesem Jahr noch über Anklagen oder Einstellungen von Verfahren entschieden werde, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe der Welt am Sonntag. Die Behörde führt derzeit Untersuchungen gegen 17 Beschuldigte wegen des Verdachts des Betruges im Zusammenhang mit der Manipulation von Abgaswerten bei Millionen Dieselfahrzeugen. Ermittlungsverfahren gegen frühere oder aktuelle Vorstandsmitglieder gibt es bislang nicht. Vor allem der lange Zeitraum von gut zehn Jahren seit dem Beginn der Entwicklung der Motoren führe dazu, dass die Nachforschungen lange dauern. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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