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BRD-Exportwirtschaft schwach gestartet

Wiesbaden. Die deutsche Exportwirtschaft ist schwach ins Jahr gestartet: Die Ausfuhren sind im Januar sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat als auch zum Dezember 2015 gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wurden nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde im ersten Monat 2016 Waren im Wert von 88,7 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. Das waren 1,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Einfuhren erhöhten sich um 1,5 Prozent auf 75,2 Milliarden Euro.

Probleme gibt es vor allem beim Außenhandel mit Ländern außerhalb der Europäischen Union. Im Vergleich zu Dezember lagen die Exporte um 0,5 Prozent niedriger. Das ist der zweite Rückgang in Folge. Binnen Jahresfrist sanken die Ausfuhren in diese Staaten um 5,0 Prozent. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) sprach von einem ernüchternden Jahresauftakt. Vor allem die Konjunktur in China, ein wichtiger Markt für Produkte »Made in Germany«, schwächele. Das bekämen unter anderem Maschinenbauer und Autohersteller zu spüren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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