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Argentinien: Überfall auf Nobelpreisträger

Buenos Aires. Mutmaßliche Neonazis haben im argentinischen Mar del Plata das Wohnhaus des Menschenrechtsaktivisten und Friedensnobelpreisträgers Adolfo Pérez Esquivel überfallen und geplündert. Der Politiker machte gegenüber dem lateinamerikanischen Fernsehsender Telesur die Behörden des südamerikanischen Landes für die eskalierende Gewalt in seiner Heimatstadt verantwortlich. Es gebe keine Polizeipatrouillen, so dass die Kriminellen straffrei ausgehen könnten, prangerte er an. In der Folge hätten sich solche Banden in den vergangenen Monaten dramatisch ausgebreitet, so Pérez Esquivel. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2016, Seite 2, Ausland

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