Zum Inhalt der Seite

EZB-Direktor droht Sparkassen

Frankfurt am Main/München. Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, Yves Mersch, hat die Banken und Sparkassen in Deutschland trotz vergleichsweise guter Geschäftslage vor Selbstzufriedenheit gewarnt. »Noch spielen die kleineren Banken, speziell die Sparkassen, eine wichtige Rolle für die Finanzierung des Mittelstands. Nicht nur hier in Deutschland, sondern in Europa generell«, sagte Mersch laut Redetext am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Bayerischen Sparkassenverbandes in München. Es sei jedoch nicht ausgemacht, dass dies auch so bleiben werde: »Die Stabilität des Sparkassensektors ist nicht in Stein gemeißelt«, so Mersch.

Den großen Bankkonzernen ist die Existenz des dreigliedrigen deutschen »Marktes« (Privatinstitute, Genossenschaftsbanken, Sparkassen) seit Jahren ein Dorn im Auge. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!