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Australien: Flüchtlinge begehen Suizidversuche

Sydney. In den von Australien betriebenen Internierungslagern in den pazifischen Inselstaaten Nauru und Papua-Neuguinea haben Hunderte Flüchtlinge versucht, sich selbst zu töten. Die Insassen der Lager schluckten Gift, schnitten sich selbst mit Messern oder versuchten, sich aufzuhängen, wie die Fairfax-Mediengruppe am Samstag unter Berufung auf Regierungsunterlagen berichtete. Demnach gab es zwischen Juli 2014 und Juli 2015 auf Nauru 188 derartige Vorfälle und auf der Insel Manus 55. Australien gewährt selbst anerkannten Flüchtlingen kein Aufenthaltsrecht und inhaftiert die Menschen statt dessen in den Lagern. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2016, Seite 7, Ausland

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