Zum Inhalt der Seite

Opposition: Keine ­Waffen an Peschmerga

Berlin. Im irakischen Kurdengebiet werden Waffen aus Lieferungen der Bundesregierung an die kurdische Autonomieregierung zum Kauf angeboten. In Erbil und Suleimanija hätten Reporter von NDR und WDR auf Märkten Sturmgewehre des Typs G3 und eine Pistole des Typs Walther P1 mit der Bundeswehr-Gravierung gefunden, berichtete NDR am Donnerstag abend. Die Opposition im Bundestag forderte einen Stopp aller Waffenlieferungen an die Peschmerga. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2016, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!