Zum Inhalt der Seite

VW soll Kunden gleich behandeln

Berlin. Das Bundesjustizministerium will in der Volkswagen-Affäre keine unterschiedliche Behandlung europäischer und US-amerikanischer Kunden des Autokonzerns hinnehmen. Eine solche wäre inakzeptabel, wiederholte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch in Berlin frühere Aussagen von Justizminister Heiko Maas. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska hatte den VW-Konzern zuvor aufgefordert, Autokäufer aus der EU ebenso zu entschädigen wie US-amerikanische. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!