Zum Inhalt der Seite

Hunderte Tote bei IS-Angriff in Syrien

Damaskus. Im Osten Syriens hat die Miliz »Islamischer Staat« (IS) bei Angriffen auf die belagerte Stadt Deir Essor offenbar Hunderte Zivilisten getötet und zahlreiche Geiseln genommen. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA meldete am Wochenende, IS-Kämpfer hätten von der Regierung kontrollierte Stadtteile attackiert und dabei mindestens 300 Menschen umgebracht, darunter Frauen und Kinder. Die Regierung sprach von einem »entsetzlichen Massaker«. Einige Opfer seien enthauptet worden, hieß es aus regierungsnahen Kreisen. Die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte«, die der Regierungsgegner Rami Abdelrahman von England aus betreibt, gab zudem an, die Islamisten hätten mindestens 400 Zivilisten als Geiseln genommen und entführt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2016, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!