Zum Inhalt der Seite

Sowjeterzieher

Der russische Dirigent Gennadi Roschdestwenski (84) bekommt den Preis der Internationalen Schostakowitsch-Tage Gohrisch. Damit werde ein großer Orchestererzieher für seine Verdienste um das Schaffen des Komponisten geehrt, teilte die Sächsische Staatskapelle Dresden mit. Als Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters der UdSSR habe Roschdestwenski sämtliche Symphonien Schostakowitschs eingespielt und dessen Werk auch als Künstlerischer Direktor des Bolschoi-Theaters in Moskau zu Sowjetzeiten besonders gepflegt. Die Auszeichnung wird am 20. Januar im Kurort Gohrisch (Sächsische Schweiz) verliehen. Dort gibt es seit 2010 ein Festival zu Ehren von Dmitri Schostakowitsch (1906–1975), an dem Musiker der Staatskapelle maßgeblich beteiligt sind. Schostakowitsch war 1960 und 1972 jeweils mehrere Tage im Gästehaus der DDR-Regierung in dem Luftkurort, wo er mit dem 8. Streichquartett eines seiner Schlüsselwerke komponierte. Die diesjährigen Schostakowitsch-Tage finden vom 24. bis 26. Juni statt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!