Zum Inhalt der Seite

Viel besucht (1)

Bei der Recherche im Internet ist für viele die Online-Enzyklopädie Wikipedia die erste Adresse. Vier von fünf Internetnutzern (79 Prozent) ab 14 Jahren suchen einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge dort nach Informationen. Dabei ist das Vertrauen in die Richtigkeit der Artikel relativ groß: Knapp 80 Prozent der Nutzer halten die Beiträge auf der Plattform für »immer« oder »meistens« verlässlich, jeder sechste (18 Prozent) für »selten verlässlich«. Für zwei Prozent sind die Einträge »nie« verlässlich.

Verwendet wird Wikipedia der Umfrage zufolge von 43 Prozent der über 65jährigen Internetnutzer. Bei den jüngeren liegt der Anteil zwischen 74 und 92 Prozent. In Deutschland ist das Online-Lexikon aktuell auf Platz 7 der meistbesuchten Websites. Wikipedia gibt es seit 15 Jahren. Die Plattform ist kostenlos zugänglich und finanziert sich über Spenden. Außerdem werden die Artikel von Nutzern verfasst. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!