Zum Inhalt der Seite

VW soll gedopte Autos zurückkaufen

Berlin. In der Affäre um manipulierte Abgaswerte bei Dieselmotoren hat der VZBV, die Dachorganisation der Verbraucherzentralen die Volkswagen AG aufgefordert, betroffene Autos zurückzukaufen. VW müsse sich verpflichten, »alle Ansprüche, die sich aus der Manipulation ergeben, zu entschädigen«, sagte VZBV-Chef Klaus Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgabe). »Die Rückkaufoption ist sicherlich für viele Verbraucher eine pragmatische und schnelle Lösung.«

Weiter sagte Müller: »Als Zeichen der Demut stünde es Volkswagen gut zu Gesicht, deutschen und europäischen Verbrauchern ein ähnlich attraktives Angebot wie denen in den USA zu unterbreiten.« Es wäre hilfreich, wenn nicht jeder einzelne betroffene Verbraucher Ansprüche gegenüber VW durchsetzen müsse. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!