Zum Inhalt der Seite

Ver.di will mehr Pflegerinnen

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat am Wochenende erneut Verbesserungen in der Krankenpflege angemahnt. Im Zuge einer Krankenhausreform stellt die Bundesregierung insgesamt 600 Millionen Euro für mehr Pflegepersonal zur Verfügung – über den Zeitraum von drei Jahren. Das begrüße ver.di, sagte deren Vorsitzender Frank Bsirske. »Aber das ist nicht mehr als ein Anfang.« Nach Angaben der Gewerkschaft fehlen in Kliniken rund 70.000 Pflegerinnen. Im Durchschnitt müsse eine Krankenschwester nachts 25 Patienten versorgen. Erst 2017 soll eine Kommission den Missstand prüfen. Das reiche nicht, so Bsirske. »Per Verordnung muss festgelegt werden, wieviel Pflegepersonal mindestens für die Patienten eingesetzt wird.« (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2016, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!