-
04.01.2016
- → Inland
Ver.di will mehr Pflegerinnen
Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat am Wochenende erneut Verbesserungen in der Krankenpflege angemahnt. Im Zuge einer Krankenhausreform stellt die Bundesregierung insgesamt 600 Millionen Euro für mehr Pflegepersonal zur Verfügung – über den Zeitraum von drei Jahren. Das begrüße ver.di, sagte deren Vorsitzender Frank Bsirske. »Aber das ist nicht mehr als ein Anfang.« Nach Angaben der Gewerkschaft fehlen in Kliniken rund 70.000 Pflegerinnen. Im Durchschnitt müsse eine Krankenschwester nachts 25 Patienten versorgen. Erst 2017 soll eine Kommission den Missstand prüfen. Das reiche nicht, so Bsirske. »Per Verordnung muss festgelegt werden, wieviel Pflegepersonal mindestens für die Patienten eingesetzt wird.« (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
