-
31.12.2015
- → Feuilleton
Veranstaltungen
Die Kinder vom Bullenhuser Damm. Rundgang durch die Gedenkstätte und den Rosengarten. Nazis ermordeten hier am 20. April 1945 20 jüdische Kinder, die zuvor für medizinische Experimente missbraucht worden waren. Sonntag, 3.1., 14 Uhr, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92, Hamburg
Schulterschluss gegen Rassismus. Am 3.1. wollen Rassisten der Gruppierung »Beeskow wehrt sich« durch den Ort marschieren, Startpunkt soll der Bahnhof sein. Die Initiative »Beeskow gegen Rassismus« ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ein gemeinsames Zeichen der Solidarität mit den Geflüchteten und gegen Rassismus zu setzen. Kundgebung mit Redebeiträgen u. a. von einem Vertreter der Initiative, des DGB und der DKP am Sonntag, 3.1., ab 14.30 Uhr auf dem Parkplatz Bahnhofstraße/Ringstraße in Beeskow
»Marx in Marxloh«. Welchen Platz nimmt der Imperialismus in der Geschichte ein? Karl Marx und Friedrich Engels beobachteten, dass sich der klassische Kapitalismus der freien Konkurrenz im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in den Monopolkapitalismus verwandelte. Das bedeutet, dass die Konzentration und die Zentralisation des Kapitals und der Produktion ein Ausmaß erreichen, durch welches wenigen Großunternehmen eine (markt-)beherrschende Stellung eingeräumt wird. Referent: Otto Marx, langjähriger Leiter der Karl-Liebknecht-Schule in Leverkusen. Sonntag, 3.1., 11 Uhr, Kaiser-Wilhelm-Straße 284, Duisburg. Veranstalter: Freidenkerverband NRW-Duisburg
Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?
Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.
Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!